THAT PLACE IN MY MIND - IS THAT SPACE THAT YOU CALL MINE

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Offene Story


Prolog (Vorwort) (Einleitung)

Es ist dunkel, kurz nach Mitternacht und kein Mond am Himmel. Ein Auto, liegt auf dem Dach. Es ist einen kleinen Abhang hinuntergestürzt und total zerstört. Benzin läuft aus, aber der Motor ist zu kalt um es entzünden. Aus dem Auto fließt nicht nur Benzin, sondern auch Blut, es bedeckt Teile der fast intakten Seitenscheibe. Splitter der Frontscheibe haben die Fahrerin schwer verletzt. Sie ist bei Bewusstsein, aber dem Tod sehr nahe. Als sie endlich ins Krankenhaus gebracht wird, hat sie soviel Blut verloren, dass sie scheinbar nur noch fantasiert. Man findet bei ihr keinen Ausweis oder Führerschein, auch der Wagen selbst gibt keinen Aufschluss über die bewusstlose Person. Der Wagen ist nicht zugelassen und trägt deshalb auch keine Nummernschilder. Nachdem die Frau gesundheitlich stabil ist, untersuchen die Ärzte die Frau, auf Befehl der Polizei genauer. Die Untersuchung des Unfallwagens, gab keinen Aufschluss, außer ein paar Beulen wollte den Polizisten nichts auffallen. Die Frau war kerngesund, bis auf die Tatsache, dass sie bewusstlos war, wenn nicht sogar komatös und die Ärzte keine Erklärung dafür hatten. Sie war absolut nicht zu identifizieren, weder anhand ihrer Fingerabdrücke, noch anhand ihres Identifikationschips, denn er war beschädigt.

Nach einigen Monaten erwachte die Frau, doch sie konnte sich an nichts erinnern. Einige Tage später erinnert sie sich an ihren Vornamen: Eve. Eine Nachbarin identifiziert Eve, als Eve Adams. Nachdem die Polizei, das Haus durchsucht hatte und man Eve einen neuen Chip implantiert hatte, durfte Eve wieder in ihr Haus. Es ließ sich kein Hinweis finden, wo sie gearbeitet hatte, also arbeitete sie als Aushilfskraft in einem Cafè.



1 Erinnerungsmomente (Flashback moments)

An den Wänden hallen Gewehrschüsse wieder. Mein Rücken presse ich gegen die kalten Fliesen. In der Hand halte ich eine Handfeuerwaffe mit Schalldämpfer. Das Metall fühlt sich kalt an. Angenehm kalt. Plötzlich springe ich auf und feuere um die Ecke. Mein Herz schlägt schnell, aber meine Atmung ist ruhig. Ich sehe Blut spritzen...

Dann wache ich auf. Jedes Mal träume ich den gleichen Traum und er endet jedes Mal an der selben Stelle. Zu erst war alles verschwommen, doch mit der Zeit wurde er immer klarer. Er ist kaum noch von der Wirklichkeit zu unterscheiden. Ich blicke mich um. Auf meinem Nachtisch liegt ein Messer. Ich hab es vor kurzen beim Aufräumen im Keller gefunden. Es scheint sehr alt zu sein, aber es ist noch immer höllisch scharf. Die Klinge ist leicht geschwungen und der Griff ist aus edlem Holz und detailreich graviert.

Das Lämpchen an meinem Anrufbeantworter blinkt: Duuuut. Eve? Wo bist du? Melde dich. Mike.

Ein regnerischer Tag. Ich mag den Regen. Normalerweise jedenfalls, aber heute war absolut kein Tag für Regen. Die Nachrichten waren relativ spannend, da ich im Krankenhaus überhaupt keine Unterhaltung hatte. Breaking News wegen einer wilden Verfolgungsjagd. 15 Polizeiwagen, viele Straßensperren und ein Millionenpublikum dank News-Heli. Durch das Wasser auf der Straße schwamm das Auto auf und schlitterte bei harten Lenkmanövern um die Kurven. Trotz des immer größer werdenden Polizeiaufkommens entkam er immer wieder. Er schaffte es sogar die Polizei abzuhängen. Das Auto fand man kurze Zeit später in einer Böschung. Der Fahrer war natürlich verschwunden. Das Auto war gestohlen.

Die Verfolgungsszenen hatten irgendwie Gefühle tief in mir geweckt. Es war als würde ich selbst gejagt. Ich verwarf meine Gedanken und ging in den Keller um aufzuräumen. Ich räumte ein paar Kisten weg, die vor einem schweren massiven Regal standen. Das Regal war verstaubt. Ich staubte es ab und entdeckte an den oberen Enden des Regals jeweils einen Kreis mit Symbolen, die wie Runen aussahen. Die Kreise ließen sich drehen. Ich vermutete eine Spielerei, doch ich lag falsch. Es war ein Kombinationsschloss. Ich drehte die Kreise ein paar Mal, bis ich merkte, dass mir diese Zeichen irgendwie bekannt vorkamen. Im inneren des Regals knackte es, dann begann sich das Regal zu bewegen. Zum Vorschein kam eine Art Kellereingang, den jemand selbst gemacht hatte, nur, dass ich bereits im Keller war und es noch tiefer ging.

Mein Herz schlug beträchtlich schneller und ich spielte mit dem Gedanken hinunter zu steigen, doch meine Vernunft siegte und ich holte mir eine Taschenlampe, da es dort unten ziemlich dunkel erschien. Ich schritt die ersten Stufen hinunter. Sie waren aus Holz, aber sie dämpften meine Schritte. Als ich auf die dritte Stufe trat, gab sie leicht nach und ich befürchtete sie würde brechen, doch es knackte nur und das Regal, dessen Rückseite mit schweren Metallplatten versehen war schwang zu. Es war jetzt sehr dunkel hier unten, trotz des Lichts der Taschenlampe. Das Regal war mit verschiedenen Riegeln und sonstigen Sicherungen versehen. Es befand sich auch ein Griff an der Tür, mit der sie sich wieder öffnen lassen sollte. Ich gehe weiter und als ich die dritte Stufe verlasse, geht das Licht an. Es ist ein schummeriges Licht, dass die Teile des Kellers, die ich bereits sehen kann, nur spärlich erleuchtet. Mit dem Verlassen der dritten Stufe fuhr auch eine Wand aus Metall, die ich als Schallschutzwand identifizierte herunter. Niemand kann mich hören und auch ich kann niemanden hören. Ich gehe die Treppe ganz hinunter. Eine Stimme ertönt: „Willkommen Eve, du warst lange fort.“ Es ist eine Computerstimme, aber sie klingt sehr menschlich und weiblich. Ich sehe nach oben und blicke in eine Kamera. „So wurde ich also identifiziert“, dachte ich. Nun versuchte ich mit der Stimme zu kommunizieren, doch der Versuch schlug fehl. Ich schritt also im Raum umher und blickte auf diverse Rechner, die überall herumstanden. Sie waren relativ neu und schienen zu funktionieren. An den Wänden hängen Zeichnungen von sehr verschiedenen Dingen, an der Wand und im Raum verteilt sind Tafeln, auf denen Formeln stehen. Obwohl mir diese Formeln völlig unbekannt erschienen, wusste ich die Lösung der meisten sofort.

Ich untersuche den Raum weiter und stoße auf Schusswaffen, doch beängstigender Weise habe ich keine Berührungsängste. Instinktiv greife ich mir eine Waffe, die mir seltsam bekannt vorkommt. Ich entsichere sie und bin erstaunt, da ich der Meinung war, niemals etwas mit Waffen zu tun gehabt zu haben. Plötzlich erkenne ich, dass es die Waffe aus meinem immer wiederkehrenden Traum ist, nur eben ohne Schalldämpfer. Genau wie in meinem Traum, ist das Metall angenehm kalt. Ich gehe mit der Waffe so vertraut um, als würde ich sie täglich in Händen halten. Sollte es mich ängstigen? Doch es beunruhigte mich ganz und gar nicht. Immer wieder drangen Bruchstücke meines Unterbewusstseins zu mir durch. Sie halfen mir jedoch nur wenig herauszufinden, wer ich war und wer ich bin. Da mein PC mich erkannt hatte, beschloss ich in ihm nach mir zu suchen.








2 Wirkliche menschliche KI? (Real human AI?)

Kaum habe ich den Power-Button gedrückt, ist mein PC schon fertig mit booten. Eine Passwortabfrage versperrt mir den Zugang zum System. Natürlich kann ich mich nicht mehr an mein Passwort erinnern, aber ich sehe neben der Tastatur einen Fingerabdruckscanner. Ich benutze ihn und mein Fingerabdruck wird erkannt, doch es ist nicht nur ein Fingerabdruckscanner, sondern auch ein vollautomatisches Gerät zur Blutanalyse. Nachdem ich durch meinen Fingerabdruck, mein Blut, meinen Körper, der ebenfalls gescannt wurde als zugangsberechtigt identifiziert wurde, folgte nur noch die Stimmerkennung und ich hatte vollen Systemzugriff. Die mir bekannte Benutzeroberfläche befindet sich vor mir, doch eine Stimme spricht zu mir und auf dem Desktop bewegt sich eine auffallend detailreich animierte Figur. „Eve, Ich freue mich dich zu sehen, du hast lange kein Wort mehr mit mir gewechselt. Du hattest einen Unfall, zumindest nach den Polizeiberichten. Leider hatte ich keine Möglichkeit auf mich aufmerksam zu machen. Du hattest mich fast komplett abgeschaltet. Nur für ein Willkommen und die Alarmanlage reichte es noch.“ Eigentlich wollte ich etwas über mich erfahren, doch ich war so perplex, dass ich fragte: „Wer bist du?“ Zuerst hielt ich es für idiotisch mit einem PC zu reden, aber der PC erkannte meine Stimme. Die Stimme, die mir antwortete kam mir vertraut vor. „Ich bin der Avatar dieses PCs bzw. dieses Netzwerks. Eigentlich bin ich geschlechtslos, aber du hast mir einen weiblichen Körper und den Namen Sara gegeben. Ich hab sogar ein Hologramm.“ Von der Decke fuhr eine Art Projektor und projizierte einen 3D-Körper, der einem Mensch zum Verwechseln ähnlich sah. „Hab… ich dich …gemacht?“, fragte ich zögernd und nach Worten suchend. „Ja zusammen mit Mike, einem Programmierer hast du mich gemacht. Du hast dich um das Hauptprogramm gekümmert, sowie um meine KI, Mike hat zwar auch Teile meines Programms geschrieben, aber er hat sich mehr um optische Details gekümmert. Dank meiner KI bin ich vollkommen autonom, ich lerne ständig, auch was keiner lehrt. Ich kann mich selbst weiter und umprogrammieren. Du wolltest mir mit meinen reinen Gefühlen eine Persönlichkeit geben, was dir auch gelungen ist, aber durch meine Selbsterweiterung ist meine Persönlichkeit noch individueller geworden. Jetzt bin ich zu viel komplexeren Gefühlen und Gedanken fähig, sowie es geplant war. Ich bin der einzige Rechner, der sich selbst weiterprogrammieren kann, der wirkliche Gedanken und Gefühle hat.“ „Somit bist du menschlich?“, fragte ich erstaunt mit den Gedanken, was ich geschaffen hatte. „Was definierst du als menschlich? Ich gehe davon aus, dass es dein Ziel war mich menschlich zu machen. Ich bin der einzige Rechner, der jemals einen Überlebenstrieb zeigte und diesen überwinden konnte um dich zu schützen. Wenn du dies für menschlich hältst, bin ich menschlich. Ich selbst betrachte mich teilweise auch als menschlich, frage mich aber, was die menschliche Existenz ausmacht. Uns beide unterscheidet nur, dass du sterblich bist und ich nur teilweise, von mir kann ich Sicherheitskopien erstellen, wenn es mein Wille wäre weiter zu existieren auch im Falle einer Zerstörung, meiner CPU, und meiner Festplatte usw.“ Ich hatte irgendwie schon wieder vergessen zu fragen wer ich bin, stattdessen fragte ich, wo ich bin. „Du bist hier in dem ersten SL (Sublevel) deines Panikrooms. Es gibt insgesamt drei SL, eine davon ist ein fast reiner Rechnerpark, der andere ist eine Wohnetage mit Klo, Strom und Küche. Du bist hier unabhängig, von der Stromversorgung, dem Trinkwasser und den Nahrungsmitteln. Die Wände sind zunächst einmal aus Stein, aber die mehrere Meter dicke Bleischicht, macht diesen Ort `atomsicher`, abhörsicher und ich bin hier absolut nicht aufzuspüren, weder durch meine Abwärme, noch durch meine elektronischen Signale bzw. meine elektromagnetische Strahlung. Perfekte Sicherheit für dich.“ Endlich kam ich dazu mehr über mich zu erfahren. „Wer bin ich?“, fragte ich mit zwar nicht gerade mit der Erwartung eine einfache Antwort zubekommen, aber was ich erfuhr, war um einiges komplexer als erwartet. „Frag lieber, wer du nicht bist bzw. was du nicht bist. Du bist Programmiererin, Hackerin, kleine Spionin, Widerstandskämpferin und nun ja auch so etwas, wie eine Killerin.“ „Also deshalb die ganzen Waffen. Auf welcher Seite stehe ich? Wen töte ich?“, wollte ich wissen. „Wenn es überhaupt eine Seite gibt, stehst du eher auf der Seite der Guten, aber du hast mir beigebracht, dass es nicht nur zwei Seiten geben muss. Praktisch gesehen hast du deine eigene Seite. Du bist das Gute, kämpfst aber mit nicht ganz sauberen Sachen. Du tötest zwar nur selten Menschen, bist aber gut darin. Hochrangige Regierungsagenten und Politiker tötest du, wenn es nötig ist.“ Ich war besorgt, verängstigt und verstört, meine Muskeln gaben nach und wenn ich nicht gesessen hätte wäre ich zu Boden gesackt. Ich lag monatelang im Koma und dann stellt sich heraus, dass ich eine Mörderin bin, die zwar für das Gute kämpft, aber verdammt ich bin eine KILLERIN.



3 Verborgene Talente (Hidden talents)


Sara (Selbstständige automatische Rechnereinheit, „a“ wurde angehangen um einen Namen zu erzielen) fuhr mich direkt mit meinem Stuhl eine Etage tiefer, damit ich mich entspannen konnte. Ich entspannte mich so gut es ging, in einer Umgebung die mir unbekannt war. Hier waren auch überall Waffen verteilt, sogar Schwerter hingen an den Wänden. Ich fragte Sara, ob ich mit Schwertern umgehen kann. Sie riet mir es einfach auszuprobieren. Ich schwang die Schwerter, als seien sie einfach nur Verlängerungen meiner Arme. Um mir zu zeigen, dass ich nicht nur mit Schwertern gut umgehen kann, leitete Sara mich in einen weiteren Raum. Es war ein großer Trainingsraum, mit Trainingsgeräten und einem Schiessstand. Ich griff mir direkt meine Waffe und feuerte auf die Zielscheiben. Meine zwei Schüsse trafen fast genau ins Schwarze. „Schießen kannst du also noch.“, bemerkte Sara mit einer leicht spöttischen Stimme. Nun holte ich mir ein Scharfschützengewehr um mein Können weiter zu testen. Der Raum war allerdings ein wenig zu klein, um mein Können unter Beweis zu stellen, aber groß genug um sie abzufeuern. Ich traf auf Anhieb ins Schwarze, allerdings keine Kunst auf die kurze Distanz mit einem präzisen Zielfernrohr. Tests ergaben, dass ich durch meine Abwesenheit nur wenig von meiner körperlichen Fitness eingebüßt habe. Der Chip in mir wurde von Sara ersetzt um meine Identität zu schützen und mich zu tarnen. Mit einem Mikrophon, nicht größer als ein Stecknadelkopf und einem Ohrhörer, der einfach ins Ohr gesteckt wurde und dann nicht mehr zusehen war, wurde ich auch ausgestattet. Nach meinem „Update“ fuhr ich mit meinem Auto, einem Zweitwagen, weil der andere ja zerstört worden war zu einem Schiessstand. Durch Saras Stimme geleitet fuhr ich zu diesem Schiessstand, auf dem ich mit diversen Waffen schoss. Im ersten Durchgang erzielte ich eine Punktzahl von 83, was für einen Neuling, gar nicht schlecht wäre. Eigentlich war ich ein Neuling, weil ich mich an nichts erinnern kann. Im zweiten Durchgang erzielte ich 99 Punkte von 100 und ich traf wirklich alles, aber ich war nur einmal nicht im Zeitrahmen. Mit meinem Scharfschützengewehr war ich echt unschlagbar. Nach diesem grandiosen Abschluss hatte ich noch das Vergnügen, mit einem Maschinengewehr, der neusten Generation zu schießen. Ich mähte alles nieder, was mit in den Weg gestellt wurde, aber selbst mit diesem Gewehr waren präzise Schüsse möglich. Aufgrund meiner Verbindung und meinem Status bekam ich das Gewehr geschenkt. Natürlich kannte ich meinen Gönner nicht, aber ich wusste, dass er sehr einflussreich sein musste. Sara konnte mir auch nicht weiterhelfen, weil sie nichts sehen konnte, da sie mich ja nur mit einem Mikrophon ausgestattet hatte.

Da mein Blut nun auf jeden Fall adrenalingeschwängert war und ich von meinen Fähigkeiten begeistert war, beschloss ich nun mein fahrerisches Können zu erproben. Mein Auto, ein uralter Mustang, war zwar nicht der schnellste, aber er war gut gepflegt. Ich bog in den Industriepark ein, denn hier waren die Straßen menschenleer und es gab keine Überwachungssysteme, wie Kameras oder Kameradrohnen und schon gar keine Polizei, also trat ich ordentlich aufs Gas. Der Wagen beschleunigte trotz seines Alters gar nicht mal so schlecht. Er hatte eine perfekte Bodenhaftung, selbst Kurven fahren ging so gut, dass ich fast nie vom Gas gehen musste. Nur in ganz engen Kurven musste ich überhaupt bremsen. Das Auto war sehr stabil und doch sehr wendig, obwohl es natürlich wesentlich wendigere Autos gibt. Es gibt auch stabilere Autos, aber ich fahre ja keinen Panzer. Ich beendete meine Tour und fuhr in angemessenem Tempo nach Hause.



4 Bruchstücke meines Lebens / Ziele (Pieces of me / Targets)

Alle Dinge, die ich bis jetzt getan hatte und jeder Atemzug schien etwas Vertrautes zu sein. Sara erzählte mir mehr über mich. Ich erfuhr wo ich aufgewachsen war und was für eine Art Mensch ich war. Ich brauche anscheinend immer meine eigene Seite. Ich habe ein Hackernetzwerk ins Leben gerufen um auf Fehler der Regierung aufmerksam zumachen. Jedoch trete ich nie selbst in Erscheinung und kein Hacker kennt mich wirklich. Niemand weiß, ob ich existiere oder ein Phantasiegebilde bin. Das Hackernetzwerk trägt sich somit selbst, ohne dass es einen eigentlichen Urheber gibt. Die Hauptaufgabe des Netzwerks und auch meine Hauptaufgabe ist die Nachrichtensperre der Regierung lahm zu legen bzw. zu umgehen, denn die Regierung verschleiert damit ihre Taten. Das komplette Nachrichtennetz, egal ob es sich um Zeitung, Radio, Fernsehen oder Internet handelt, wird komplett von der Regierung kontrolliert. Das komplette Internet ist fast ganz in der Hand der Regierung. Private Internetseiten unterliegen strengen Richtlinien. Da die Regierung alle Medien unter Kontrolle hat versucht sie noch nicht einmal Fehler zu vermeiden. Sara hat den Filter der Nachrichtensperre infiltriert und gibt mehr und mehr Informationen frei. Der Filter wird unwirksam, kann aber nicht komplett abgeschaltet werden, da er sonst ersetzt würde. Außerdem verbreiten Privatseiten Nachrichten wie ein Lauffeuer, wenn sie erstmal durch die Nachrichtensperre gesickert sind. Die Zeit ist leider noch nicht reif für einen Aufstand, weil einfach noch zuviel im Dunklen liegt. Ich hoffe es wird sich Einiges ändern. Seit das Regierungsoberhaupt tot ist, ist eine Art Machtvakuum entstanden. Vielleicht kann man es nutzen. Das Regierungsoberhaupt war ein Mann, dass wird sich auch durch die neuen Wahlen wahrscheinlich nicht ändern.










Führe diese Story fort. Schreibe ein Kapitel oder mehr und sende es als Anhang(.txt / .doc / .odt / .html - andere werden nicht geöffnet) an meine E-Mailadresse: SebastianG@gmx-topmail.de

Bedingungen zum Fortführen
- Rechtschreibung sollte schon gut sein (wenn es denn geht)
- Die Story darf nicht enden
- Das Land darf nicht präzisiert werden (ist ein großes Land)
- Sara darf nicht zerstört werden (der PC)
- Eve und Mike dürfen nicht sterben (Eve gar nicht)
- Die Story muss immer offen bleiben
- Zeitform beibehalten (außer bei Bezug auf Vergangenheit oder Rückblicke)
- Bestehende Texte dürfen nicht geändert oder widerrufen werden.
- Bestehende Personen dürfen nicht allzu nah beschrieben werden, damit es möglichst allgemein bleibt.
- Die Texte sollten zwei Überschriften haben (eine Deutsche, eine Englische, müssen aber nicht übereinstimmen)

(Änderungen der Bedingungen vorbehalten)

Wer Bedenken hat, sollte sie über Bord werfen. Es ist übrigens nicht kommerziell. Sollte mir jemand Geld bieten, was ich nicht glaube, würde es an einen guten Zweck gehen.


Viel Spaß!!!



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