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Gegebenes Thema:
Denkt man in seiner Muttersprache oder drücken sich Gedanken gar nicht in einer Sprache aus?


Gedanken - Sprache




Denkt ein Mensch in seiner Muttersprache oder verbalisieret er seine Gedanken um sie zu verstehen? Der Mensch denkt im Allgemeinen in Bildern. Zu Beginn der Menschheit konnte der Mensch nicht sprechen. Hatte er also keine Gedanken? Er lernte Laute von sich zu geben, allerdings konnte er kaum etwas damit ausdrücken. Der Mensch begann zu zeichnen bzw. zu malen. Er wurde verstanden und konnte „Dinge“ in seinem Kopf umsetzten und verständlich machen. Im Mittelalter konnte viele Menschen nicht lesen, aber Bilder konnte jeder verstehen. Auch heute, wenn jemand etwas erzählt oder wenn jemand ein Buch liest sieht er es vor seinem „inneren Auge“. Er benutzt seine Fantasie und gegebenenfalls Erlebtes, also Erinnerungen. Da Gedanken also in Bildern ablaufen, müsste Sprache nur etwas sein um dem „Gesehenen“ Ausdruck zu verleihen. Aber was ist z.B. mit Mathematik? Werden Zahlen auch als Bilder dargestellt? Würde dies nicht alles verkomplizieren? Es scheint schwer zu sein in einer fremden Sprache, die man zwar beherrscht, die aber nicht die Muttersprache ist, zu denken. Es ist nicht schwer seine Gedanken in dieser Sprache zum Ausdruck zubringen, aber das Denken fällt schwerer. Der Prozess des Denkens ist vielleicht komplizierter als man annimmt. Wie merkt ein Mensch sich Wissen? Wie behält er, was er gedacht hat? Jeder müsste denken können, auch wenn er nicht sprechen kann. Was ist mit einem Menschen, der taubstumm ist? Er hat nie ein Wort gehört und auch keines gesprochen, aber trotzdem kann er denken. Taubstummensprache ermöglicht es ihnen sich auszudrücken. Doch sie denken doch bestimmt nicht in dieser Sprache, oder? Sie lernten diese Sprache, als sie bereits gedacht haben, also müssen Gedanken in einer anderen Form als Sprache ablaufen.

Ein Blinder, der von Geburt an blind ist, stellt sich auch Bilder vor, obwohl er niemals etwas gesehen hat. Die Kraft der Imagination, sollte in der Sprache der Menschen ebenfalls Einfluss haben. Es gibt Menschen, die bestimmte Zahlen bzw. Buchstaben mit Farben assoziieren. Ein Bild lässt meist mehrere Interpretationen zu. Sprache versucht eigentlich etwas zu präzisieren, kann aber auch ausschmückend sein. Sprache ist auch interpretierbar, da Worte im Laufe der Zeit an Bedeutung verlieren bzw. von Anfang an unklar und schwammig sind. Aber Gedanken scheinen klar zu sein, denn Gedanken, die ein Problem lösen wollen bzw. sollen, haben ein Ziel. Ist dieses Ziel jetzt ein Bild? Ich kann nicht klar sagen, dass ich in Bildern denke, weil ich diese Bilder nicht visualisieren kann, aber ich kann auch den sprachlichen Weg meiner Gedanken nicht zurückverfolgen. Meine Gedanken formen sich zu Sprache, auch wenn sie Bilder waren bzw. sind. Gedanken und Sprache scheinen also miteinander verknüpft zu sein. Zumindest gehen sie ineinander über. Möglicherweise sind Bilder die Grundform und erst der „denkende“ Mensch macht daraus das, was es für ihn ist - seine Gedanken.




Sebastian G. alias endlessmind - 14.04.2006




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Der Text gefällt mir, weil er Dinge enthält, die man noch nicht genau lösen kann, weil man den Prozess des Denkens noch nicht wirklich verstanden hat. Das macht es auch so schwer einem Roboter das Denken beizubringen. Wenn man nicht weiß, wie der Mensch denkt, wie soll man dann eine Maschine dazu bringen zu denken? Ich „träume“ von einer KI (Künstliche Intelligenz), die einen denkenden Menschen repräsentiert. Diese KI kann zunächst einmal nur in digitaler Form vorliegen. Ein Körper ist nicht notwendig. Eine KI wäre auch erst mal geschlechtslos. Zu so einer KI, könnte man dann auch eine Beziehung aufbauen, weil sie neben dem Denken auch Gefühle haben sollte. Eine KI, könnte wie ein Mensch auf einen eingehen. Alles, was künstliche Intelligenzen bis jetzt tun ist eine Befehlsabfolge befolgen, wie jeder andere PC auch. Vielleicht behandele ich das Thema KI irgendwann noch mal.



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